Der magische Spiegel

Heute war es nicht der Hahn der mich früh weckte, heute war es die Vorfreude auf das, was ich Neues hier entdecken würde.

Mein Körper weckte mich sehr früh auf. Ich beschloß vorerst liegen zu bleiben.
Doch er signalisierte mir: komm, steh auf und schau was es zu entdecken gibt.
Ich blickte kurz zu Luca. Er war unruhig und wälzte sich im Bett herum. So traf ich rasch die Wahl, das Bett zu verlassen um

1. damit ich meine Ruhe habe
2. damit er seine Ruhe hat

(Im nach hinein betrachtet, eine sehr gute Wahl, die ich getroffen habe)

Als ich aus der Tür der Honeymoon Suite trat, sah ich einen orangenen Himmel.
Oh, dachte ich, geh schnell in den Garten, die Sonne geht auf. Es war 5.29 Uhr.

Ich schnappte mir mein Handy, um Foto´s machen zu können. Um die Momente, die ich erlebte einfangen zu können.
Für wen?
Für mich. Für euch. Für irgendjemanden, man weiß nie.

Ich stand auf der Mauer im Garten und beobachtete die Sonne wie sie aufging. Man glaubt gar nicht, wie schnell sie aus dem Meer auftaucht.
Sie macht jeden Tag ihr gleiches Spiel. Geht auf, um Abends wieder untergehen zu können.
Und dennoch ist jeder Tag, ein Schauspiel der besonderen Art.
In diesem Moment spürte ich unendliche Dankbarkeit, hier an diesem schönen Platz sein zu dürfen. Dies beobachten zu können.
Das Strahlen der Sonne schwabbte auf mich über. In der Sekunde war jegliche Müdigkeit verschwunden. Denn ich war einfach glücklich, aufgestanden zu sein und diesen Moment zu erleben.

Ich spazierte noch eine Runde im Garten. Wieder entdeckte ich neue Schönheiten hier und im Inneren fing ich an, mich daran zu erfreuen.

Wie oft war ich nun schon an diesem Platz?
Wie oft war ich nicht bereit, all das zu sehen?
Wie oft war ich schon bereit, all das zu sehen?

Alles ist immer und überall. Wir dürfen uns erlauben, die Augen zu öffnen um unsichtbares, sichtbar zu machen.

Ich betrat den Yogaraum. Er lud mich ein, mich hinzulegen um hier zu verweilen.
Zum Glück hatte ich meine Kopfhörer dabei und so beschloß ich, den Morgen mit einer Meditation zu beginnen.
Es ging um die Verjüngung der Zellen. Um unsere Realität aufs Altern zu verändern.
Grandios! Ich erlaubte mir, meine Zellen neu zu programmieren und alles zu löschen, was mir je über das älter werden, erzählt worden ist.

Nach 40 Minuten öffnete ich meine Augen und ich fühlte mich wie frisch geboren.

Ein Morgen, der mir schöne Augenblicke bereitete.
Ein Morgen, der mir Frische in meinen Körper brachte.
Ein Morgen, der verändert.

Genießt das Leben und erfreut euch an den kleinen Dingen.

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